Alles sollte getestet werden, von der Eröffnungsfeier bis zum Aushang der Ergebnisse. Da musste manches Mal improvisiert werden - so kamen wir erstmals dazu, beim Auslegen eines Zielkreuzes und dem Vermessen der abgeworfenen Marker hautnah dabei zu sein. Ein unbeschreibliches Erlebnis, wenn an die hundert Ballone auf einen zukommen - wie das Wogen einer Welle, denn manövriert kann ja nur durch Steigen und Fallen werden...
Dank unserer Freunde im Ballonsportclub Hartbergerland konnten wir auch diesmal wieder Eindrücke aus der Vogelperspektive mitnehmen.
13. - 20.9. fand die WM im Heißluftballonfahren in der Steiermark statt. Just in dieser Woche musste es kalt, windig und regnerisch werden. Wir haben uns daher in Stegersbach einquartiert und in Therme und Sauna auf besseres Wetter gewartet. Montag besuchten wir Familie Pöttler in Hofkirchen - das einzige Team, das kein Quartier suchen musste - lernten den Nachwuchs kennen und erfuhren Helmuts Ziel: er wollte unter die besten 20 kommen. Nach 14 Bewerben bei insgesamt nur 4 möglichen Wettfahrten wurde er als 28. bester Österreicher. (46. Simoner und 61. Stürzlinger)
Zur 2. Wettfahrt Donnerstag früh fuhren wir um 5:30 bei 2,5°C hinüber zum Startplatz, bekamen im Festzelt noch das Briefing der Fiesta mit und erlebten ein beeindruckendes Fly In bei Sonnenaufgang. Da fast keine Zuschauer gekommen waren, konnte man sich frei bewegen und fotografieren: das Zielkreuz auf dem Startplatz, von links aus einer Senke 100 Ballons, von rechts die aufgehende Sonne. Auf der Rückfahrt nach Stegersbach begleiteten wir kilometerlang die
Ballone auf ihrem Weg zur nächsten Aufgabe - unbeschreiblich schön, wie sich die Massen in Bodennähe bewegten.
zuletzt 2019 beim ersten Enkelurlaub