
Wir bleiben zum Akklimatisieren ein paar Tage im Hotel Beachcomber in Trou aux Biches, wo wir am Tag der Abreise abgeholt werden und eine kleine Mauritius Rundfahrt machen, ehe wir in Port Louis an Bord der Bremen gehen. Bei der Rundfahrt besuchen wir am Cap Malheureux eine Kiche, spazieren durch den botanischen Garten und machen Mittagspause auf einem landwirtschaftlichen Gut mit imposantem Kolonialgebäude.
Die erste Anlandung auf Nosy Boraha in Ambodifotara. Wir gingen entlang der Küste und über einen Damm quer durch die Bucht, dann entlang von Mangroven und weiter auf einen Hügel mit Piratenfriedhof und schönem Rundumblick. Am Rückweg nahmen wir an der Hauptstraße ein Tutuk zum Markt. Am Nachmittag dann ein Badeaufenthalt auf der winzigen Insel Nosy Nato, an der Südspitze der Insel.
Auf Nosy Mangabe machen wir eine geführte Wanderung im Nationalpark Dschungel. Es kommt kaum Licht durch die Bäume, ganz schlecht für Fotos ... Steil bergauf über feuchtes Laub, viele Steinstufen und holpriges Wurzelwerk. Am höchste Punkt die Abzweigung zu einer Kultstätte. Rundherum die Schreie der schwarz-weißen Varys, die sich aber nicht zeigen. Ganz am Ende der Tour konnten wir eine Gruppe von Weißkopfmakis beobachten. Mein absolutes Highlight die nachtaktiven Meister der Tarnung: Blattschwanz Geckos
Es ist nicht möglich, weiter in den Norden zu fahren, weil ein gefährlicher Wirbelsturm sich dem Norden von Madakaskar nähert. Es wird umgeplant und später noch einmal , weil wir wegen der Stürme auch entlang der afrikanischen Küste nur langsam vorankommen.
unser nächster Ausflug daher von Toamasina aus ein Stück durch den ca 600 km langen, parallel zum Meer verlaufenden Pangales Kanal, einen wichtigen Transportweg, an dem auch die Hauptstadt Antananarivo liegt - das Meer ist hier sehr bewegt, oft ist es stürmisch ...
Unser Ziel ist ein Dorf, bei dem wir mit Tanz und Musik empfangen und zu einem Restaurant am Meeresstrand zum Mittagessen begleitet werden. Das Abenteuer des Tages: der Motor unseres Boote streikt und wir müssen eine Weile auf den Austausch warten - bei der Rückfahrt wird wieder auf den in der Zwischenzeit reparierten gewechselt ...
nach einem erholsamen Seetag erreichen wir am SO-Ende der Insel Taolanaro. Wir fahren durch das Städtchen und beobachten den Alltag bis zum Park Domaine de la Cascade, wo auf einem Gut Vanille gezüchtet wird und man sich der Erhaltung des Regenwaldes widmet.
Nach einem weiteren Seetag wäre eigentlich die berühmte Baobab Allee bei Morondava unser Ziel gewesen, doch hoher Wellengang beim Ausbooten und einsetzender Regen erforderte wieder einmal umplanen ... so erreichen wir den nördlichsten Punkt im W der Insel, Nosy Andriangori für einen Badeausflug, an dem nur Ali teilnimmt. Und weiter gehts in die im SW gelegene Hafenstadt Toliara, wo ein Halbtagsausflug ins Arboretum Antsokay führt. Hier hat ein schweizer Botaniker viele typische Pflanzen des trockenen Südwestens gepflanzt.
Ankunft in Richards Bay um Mitternacht, persönliche Passkontrolle am frühen Morgen, dann Fahrt in großen klimatisierten Bussen, die aus Durban gekommen waren, zum Hluhluwe Naturreservat - Monokulturen von Eukalyptuswäldern für die Papiererzeugung säumen die Straße, große Kochtöpfe kennzeichnen Imbisse für Fernfahrer. Auf eine interessante Pirschfahrt mit Jeeps folgt am Abend an Bord eine sehenswerte Folkloreshow.
Dann wird der Hafen wegen schwerer See geschlossen, mit 15stündiger Verspätung können wir ihn verlassen, die Lotsen wurden mit Hubschrauber zum nächsten wartenden Schiff verfrachtet ...
Verspätung und schwere See, also 3 Tage nach Kapstadt schaukeln: so langsam als möglich fürs Wohlbefinden und so schnell wie nötig, um dort pünktlich anzukommen - die Gäste hatten ja Rückflüge gebucht und eine neue Gästeschar wartet auf die Einschiffung. Unsere längst abgelaufenen Pflaster gegen Seekrankheit haben 72 Stunden gewirkt und gute Dienste geleistet.
Durch Luxusviertel zum Luxushotel Atlantic View oberhalb der Champs Bay, anschließend mit Jean aus dem Kongo eine Stadtrundfahrt: Signal Hill, District Six Museum, altes Fort, botanischer Garten und Waterfront. Mit Mansur aus einem Township machen wir zwei Tagestouren. Die Wineland Tour macht Halt bei einem Geparden Schutzprogramm und führt ins Landesinnere nach Stellenbosch, das Südafrika der reichen Weißen.
Die Kap Tour bringt uns über den Chapmans Peak Drive zum Kap der guten Hoffnung. Am Boulder Beach in Simon´ s Town besuchen wir Brillenpinguine und in Kalk Bay Harbour machen wir in einem Restaurant direkt am Meer Mittagspause. Zurück geht´s über Constantia, wo wir einen Tag später im Buitenverwachting ein 7 Gang Weihnachtsmenü des Kärntner Kochs Edgar genießen werden - den Gutschein dafür hatte Ali zum 70er bekommen.